Die ganzheitliche Tierapotheke
Auf mittlerweile mehr als 200 Jahre blickt die traditionelle Homöopathie zurück und ist heute beliebter als je zuvor. Auch in der Tiermedizin hat sich die Wirksamkeit von homöopathischen Arzneimitteln bereits über Jahrzehnte in der Praxis bestätigt und bewährt. Daraus resultiert die enorm steigende Anzahl von Tierheilpraktikern und auch mehr als die Hälfte aller Tierarztpraxen setzen homöopathische Medikamente ein. Im Gegensatz zur Schulmedizin ist die Homöopathie eine Reiz- und Regulationstherapie. Sie aktiviert die Selbstheilungskräfte und setzt wirksam und sanft die Eigenregulation des Organismus in Gang. Dadurch werden eine dauerhafte Heilung und ein nachhaltiger Therapieerfolg erreicht. Homöopathische Tierarzneimittel können aufgrund der Anwendungssicherheit, aber auch arzneimittelrechtlich gesehen, von Ihnen selbständig eingesetzt werden.
Homöopathie
Der große Unterschied zur Schulmedizin!
In der Schulmedizin gibt es eine Diagnose für eine bestimmte Krankheit und dies für viele unterschiedliche Tiere, z. B. Katzen. Die klassische Homöopathie hingegen, schaut sich das erkrankte Tier und dessen Symptome ganzheitlich an.
- Was könnte die Ursache der Beschwerden sein?
- Wie äußern sie sich täglich?
- Wann oder wodurch ändern sich die Beschwerden?
- Wie ist die Stimmung?
- Wie sehen Hunger und Durst aus?
- Was ist außergewöhnlich?
Die Homöopathie will die Wurzel der Erkrankung packen, sonst kehren die Symptome immer wieder zurück.
Was bedeutet „Prävention“?
Definition: Maßnahmen, die zur Verhütung von Krankheiten dienen.
Es bedeutet zum Wohle Ihres Vierbeiners den Grundsatz einzuhalten, Nahrungsergänzungsmittel zu verabreichen. Ziel der Prävention ist Ihren Liebling bis ins hohe Alter gesund und fit zu halten. Hierzu gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, welche individuell abgestimmt werden.
Wichtigster „Präventivgrundsatz“: Halten Sie Ihr Tier „artgerecht“ und lernen Sie die Psyche Ihres Tieres zu verstehen.
Hierbei hilft Ihnen die Fachliteratur. Denn die meisten Leiden Ihres Lieblings basieren darauf, dass Ihr Tier auch mitten in der Gesellschaft und im Konsum lebt, wie auch Sie!
Um präventive Nahrungsergänzungsmittel optimal einzusetzen, empfiehlt sich eine Haar-Mineralstoff-Analyse. Sie sehen welche Mineralstoffe Ihrem Liebling fehlen, welche zuviel im Körper sind und ggf., welche Folgeschädigungen auftreten können. Kommen Sie mit Ihrem vierbeinigen Liebling vorbei und fragen Sie uns einfach nach dem Test der HMA. Soviel können wir jedoch bereits verraten, der Test ist für Ihr Tier „schmerzfrei“.
Ganzheitliche Behandlungsmethoden für Ihren Vierbeiner können unterschiedlicher Art sein. Die herkömmliche Methode ist die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln – meist dann, wenn die Krankheit bereits eingetreten ist. Allgemeine Informationen zu homöopathischen Tierarzneimitteln Im Vorfeld wird meist mit Bachblüten, ätherischen Ölen, Kräutern und Salzen kuriert und vorgebeugt. Sie werden es vielleicht nicht erwarten, aber eine ganzheitliche Behandlung spricht bei vielen Beschwerden gut an.
Hier nur einige Beispiele:
- Durchfall
- Erkältung
- Husten
- Insektenstiche
- Magenverstimmung
- Müdigkeit/Trägheit
- Schwitzen
- Verbrennungen
- Leichte Verstauchung
- Wundbehandlung
Was passiert beim ersten Beratungstermin in der Apotheke?
Der Termin beginnt mit einer ausführlichen Befragung. Dabei geht es darum, aktuelle sowie frühere Beschwerden Ihres Lieblings gemeinsam zu thematisieren. Darauf aufbauend finden wir individuell für Ihr Tier die beste Möglichkeit, es ganzheitlich gesund zu halten.
Wie lange dauert eine Behandlung?
Bei chronischen Beschwerden kommt es immer darauf an, wie sehr das jeweilige Krankheitsbild sich bereits verfestigt hat. Meist sollte aber nach vier bis acht Wochen die Wirkung einer Behandlung zu bemerken sein.
Tipps für Katzen
Im Vorfeld sollte erwähnt sein, dass Katzen schon immer hier und da Kräuter zu sich genommen haben. Katzengras hat z. B. neben diversen Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen eine reinigende Wirkung auf den Magen-Darm trakt. Dieser Tipp ist besonders wichtig und zwingend umzusetzen, wenn Ihr Liebling in der Wohnung gehalten wird.
Hautentzündung: Geben Sie Ihrem Liebling Eibisch-Tee entweder in den Napf oder verabreichen Sie den Tee via Spritze ins Maul.
Blutergüsse, Zerrungen oder Quetschungen: Den Bereich vorsichtig mit Arnica-Salbe dick einreiben und mit einem Verband vor dem Abschlecken und Schmutz schützen.
Der „Jungbrunnen“ bei Arthrose, Magen-Darmstörungen, Krämpfen und Kolik: Frische und zarte Blätter des Löwenzahns klein schneiden und als Beigabe zum Futter reichen.
Gegen Zecken, Bakterien, Pilze, Würmer sowie zu hohem Blutdruck: Frische und zarte Blätter von Knoblauch oder Bärlauch klein hacken oder pressen und über das Futter streuen.
Tipps für Hunde
Magenerkrankung: Geben Sie Ihrem Liebling Ananas-Saft in den Napf oder verabreichen Sie ihm diesen via Spritze ins Maul.
Hautprobleme, Schilddrüsenerkrankung und Magen-Darmerkrankung: Datteln, auch Feigen oder Rosinen klein hacken und über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag über das Futter streuen.
Zerrungen oder Quetschungen: Den Bereich vorsichtig mit Arnica-Salbe dick einreiben und mit einem Verband vor dem Abschlecken und Schmutz schützen.
Gegen Zecken, Bakterien, Pilze, Würmer sowie zu hohen Blutdruck: Frische und zarte Blätter von Knoblauch oder Bärlauch klein hacken oder pressen und über das Futter streuen.





